


Aktuelles
Lügen reisen schneller um die Welt als die Wahrheit. Volksweisheit
Wer Unzulänglichkeiten bei seinem Hund sucht, entdeckt meist seine eigenen.
Anonym
Stand: Februar 2012
Wir trauern um unseren kleinen Hundefreund Bunny.
Gewissen- und herzlose Menschen mißbrauchen immer wieder ihre Hündin zur Vermehrung. In der Trächtigkeit wird sie wie immer nur mit Abfällen ernährt, sodaß für Mutter und Babies kaum Nährstoffe enthalten sind. Aus solch einer verabscheuungswürdigen Mängelaufzucht stammte unser lieber kleiner Freund Bunny. Er war stark verwurmt und krank, als er sein neues Zuhause fand.
Nur durch die bedingungslose Liebe seines Frauchens und sehr viele Tierarztbesuche konnte er ein sehr glückliches, erfülltes Hundeleben führen. Er war ein wunderbarer und ganz außerordentlich tapferer kleiner Kerl voller Liebe, mit viel Witz, Fröhlichkeit, Energie und Intelligenz. Am Ende hielt ihn nur noch seine hingebungsvolle Liebe zu seinem Frauchen am Leben. Mit Bunny ist eine großartige und unvergleichliche Hundepersönlichkeit von uns gegangen. Wir vermissen ihn sehr!
Unvergessen!
BUNNY
05.07.2004 - 12.10.2011


Was vor dem eigenen Hund bedacht sein sollte!
Auf unseren täglichen Runden werden unsere "Kleinen" und "Großen" immer wieder bewundert und gekrault oder ein freundliches Lächeln ob von Auto- oder Radfahrer zeigt, daß ihrem Charme kaum einer widerstehen kann.
Bitte nehmen Sie sich die Zeit unsere Zucht und uns auf diesen Seiten kennenzulernen, ebenso wie unsere Zuchtphilosophie und unsere Werte. Das erspart falsche Vorstellungen und Enttäuschungen. Da unsere Havaneser ausgesprochen intelligente, liebevolle Hunde sind, wünschen wir uns höfliche, einfühlsame Menschen für unsere seltenen Welpen mit Zeit, Offenheit, Ehrlichkeit, Herz und Verstand.
Aufgrund ihres freundlichen, unkomplizierten Wesens sind Havaneser sehr gut für Hundeanfänger geeignet !
ACHTUNG: Papiere sind nicht gleich Papiere! Verein ist nicht gleich Verein! Zum Vergleich: es gibt viele Autowerkstätten, es gibt Vertragswerkstätten, aber es gibt nur einen TÜV. Dem vergleichbar ist der VDH!
Man sollte sich auch darüber klar sein, dass jeder Hund hundespezifische Verhaltensweisen zeigt, so wie Menschen auch typisch menschliche Verhaltensweisen und diese leider oft zum allgemeinen Maßstab erheben. Wer bequem ist oder wer z.B. nicht mag, wenn Hunde sich vor Lebensfreude im Gras oder auf dem Boden wälzen, weil er dabei (oft die falschen) Assoziationen hat, wer ungebunden sein möchte und ohne Verpflichtungen, der sollte von einem Hund als Begleiter Abstand nehmen. Allgemeine Kriterien und Ratschläge vor der Anschaffung eines Hundes finden Sie auch unter "Kriterien".
Bedenken Sie bitte: die meiste Zeit seines Lebens ist der Hund erwachsen und kein "süßer Welpe" und will auch dann noch geliebt werden. Anders als Kinder, die man zur Selbständigkeit erzieht, damit sie einmal ihr Leben eigenständig führen können, bleibt ein Hund wie jedes uns anvertraute Lebewesen stets abhängig von unserer Fürsorge!
Was noch vor dem ersten Welpen kommt:
ZUCHTVORAUSSETZUNGEN und mehr
Ehe wir mit einem Hund züchten dürfen, muß er eine Zuchtzulassungsprüfung bestehen. Darin muß ein phänotypisches Erscheinungsbild, Gesundheit (PL frei !) und rassetypisches Wesen attestiert werden. Hierfür gilt ein vorgeschriebenes Mindestalter: bei Hündinnen 12 Monate, bei Rüden 15 Monate. Freiwillig lassen wir unsere Hunde auf erbliche Augenerkrankungen untersuchen.
Beim VK / VDH gibt es auf den ersten Blick recht schlicht klingende Titel, diese sind jedoch nicht einfach zu erhalten. Man braucht stets mehrere Anwartschaften für einen Titel. D.h. der Hund wird auf verschiedenen Ausstellungen verschiedenen, auch ausländischen, Richtern präsentiert. Die Zuchtwarte und Richter von VDH-angeschlossenen Vereinen dürfen nur im VDH oder international FCI tätig werden.
Der VDH gibt gewisse Kriterien und Mindeststandards für die Rassehundezucht hinsichtlich Aufzuchtbedingungen, Gesundheit, Wesen und Erscheinungsbild einer Rasse vor, welche die Mitgliedsvereine akzeptieren und je nach Rasse auch eigenständig noch strenger vorgeben können. Die Ahnentafeln werden nach der Wurfabnahme eines unabhängigen, ausgebildeten Zuchtwarts vom Zuchtbuchamt erstellt.
Wir geben unsere Welpen nicht vor der vollendeten 12. Woche ab. Bis dann sind sie regelmäßig entwurmt, haben eine Erstimpfung (Grundimmunisierung) gegen Staupe, Hepatitis, Leptospirose, Parvovirose, Zwingerhusten und eine Zweitimpfung, wie die Erstimpfung mit zusätzlicher 1. Immunisierung gegen Tollwut. So ist bei der neuen Familie nur noch eine weitere Impfung erforderlich, um den vollen Schutz zu geben, entsprechend dem empfohlenen Impfschema der Tiermedizinischen Hochschule Hannover.
Damit gehen wir über die Mindestanforderungen hinaus, was besonders für unsere sehr intensive, besonders engagierte und liebevolle Aufzucht gilt!
Wir wünschen uns daher für unsere geliebten Welpen nette, höfliche Menschen, die dies wirklich schätzen können. Denn ein engagierter Züchter kann durch gute Arbeit der neuen Familie zwar nicht alles abnehmen, aber einiges erleichtern. Die Unterschiede im Aufwachsen der Welpen kann man nicht immer sehen, aber man merkt sie, wenn der Welpe in der neuen Familie ist - dann ist aber zu spät. Unterschiede, die sich oft in vielen kleinen, aber wichtigen Details summieren, so wie bei Kindern, je nachdem, ob sie in der einen oder anderen Familie groß werden. Daher sollte man sich vorher genau informieren, s.a. "Kriterien". Wir freuen uns über sehr viel positive Rückmeldung aus "unseren" jeweiligen Familien. Mehr zum Aufwachsen unserer Welpen finden Sie unter "Unsere Welpen".
Unsere Hunde sind identifizierbar über den ab 2011 EU-verbindlichen Chip. Sie erhalten den EU-Heimtierausweis (Impfausweis). Die von unserem Tierarzt gesetzten Chips entsprechen neuester wissenschaftlicher Entwicklung. Sie sind extra klein, somit besser für den Hund, und da mit medizinischem Glas ummantelt, statt wie üblich mit einfachem Glas, qualitativ besonders hochwertig und dauerhaft. Sie unterscheiden sich in Länge und Durchmesser von den üblichen Chips, sind aber genauso gut lesbar. Wir beziehen sie von einem exklusiven Hersteller, der als Veterinärmediziner in der EU-Kommission für Transponder(so die offizielle Bezeichnung für Chips) und deren Lesegeräte mitwirkt.
Um dem Welpen und seiner neuen Familie die Eingewöhnungsphase zu erleichtern, verbinden wir tradiertes, bewährtes Züchterwissen mit aktuellen kynologischen Erkenntnissen.
Es hilft dem Welpen sehr, wenn er durch vorherige Besuche den Duft und die Stimmen "seiner" neuen Familie bereits etwas kennengelernt hat. Auch erhält er von uns beim "Umzug" selbstverständlich eine umfangreiche "Welpenaussteuer": Futter für den Anfang, verschiedenes Spielzeug, sein von den kurzen Spaziergängen vertrautes Welpenhalsband, einen Welpennapf, spezielles Pflegezubehör wie Bürste, Spezialkamm etc. ein Welpenkörbchen mit " Vet-Bed". Besonders unser Angebot zum Hundeverhalten "Wie lernt ein Hund? Was will mein Hund sagen?" vermittelt Wissen, damit Kompetenz im Umgang und Erziehung - und ist sehr beliebt bei Hundeanfängern. Diese erweisen sich dann in der Regel als erfreulich gute Halter.
Vervollständigt wird dies durch umfangreiches Infomaterial, wozu auch unser eigenes "Havaneserbuch" gehört: bewährte Tipps zu fast allen Lebenslagen und Fragen aus langjähriger, erfolgreicher Praxis! Weiter erhält der Welpe beim Umzug seine Ahnentafel und ein Fotoalbum. Dies soll ein wenig von dem Alltagsgeschehen vermitteln, was wir erleben und "unsere" Welpenfamilien daran teilhaben lassen, wie auch beim Besuch "ihres" Welpen. Denn wir sind wie am ersten Tag noch Havaneser-Begeisterte und begleiten sehr intensiv und voller Freude "unsere" Babies von den ersten Atemzügen an, dem ersten Augenaufschlag und den ersten unsicheren Tapsern ins große Abenteuer Leben.
GEPRÜFTE ZUCHT
Laut Tierschutzgesetz benötigt ein Züchter eine behördliche Erlaubnis sowie den Nachweis der Sachkenntnis für das Halten und Züchten mit Hunden. Beides haben wir erfolgreich erhalten. Die Bedingungen hierfür variieren allerdings von Kommune zu Kommune.
Fragen Sie auch "Ihren" Züchter danach!
Unsere Zucht wird nicht nur von unabhängigen Zuchtwarten unseres Vereins kontrolliert, sondern sie kann auch regelmäßig vom Veterinäramt überprüft werden.
Unsere langjährige Zugehörigkeit zu einem VDH anerkannten Verband mit sehr strengen Zuchtkriterien hinsichtlich Gesundheit, Phänotyp und Wesen spricht für sich selbst. Unser kynologisches Wissen erweitern wir fortlaufend u.a. durch Fortbildungsveranstaltungen beim VDH.
Wir haben keine "Cash & Carry - Hunde" ! Wir haben KEINE gewerbliche Zucht, auch leben wir nicht von unsren Hunden, sondern FÜR SIE und MIT IHNEN. Wir haben KEINE BILLIGZUCHT! Verantwortungsvolle Verpaarung und Aufzucht spiegelt sich in den Kosten und ist nicht zum Schleuderpreis zu machen. Sonst kann es eigentlich nur zum Leidwesen der Hunde sein. Erst letzte Woche erfuhr ich wieder vom kurzen Leben eines armen "Billighundes", die Leute zeigten leider keine Einsicht: 600 Euro ergaben 6 Jahre Leben! Und er ist sicher nicht so früh gestorben, weil er gesund war! Auch ist es ein Unterschied, in welchem Alter der Welpe abgegeben wird!
Das möchte sicher kein echter Tierfreund!
Als seriöse Züchter freuen wir uns auch über Kontakt nach dem Umzug in die neue Familie. Obwohl wir bereits seit 1996 erfolgreich züchten, sind wir mit unserer Zucht immer noch ein Geheimtipp!
Was man auch wissen sollte:
Unseren Welpen - Familien stehen wir ein Havaneserleben lang mit Rat und Tat zur Seite, falls gewünscht - Anfragen und Beratungen anderer Hundehalter verweisen wir an deren Züchter! Ein seriöser Züchter ist weder "Dienstleister", dem alles egal ist, noch "Dienstbote", auch hat er keinen kostenlosen "Streichelzoo". Ein seriöser Züchter leistet sich sein Hobby aus Liebe zu seiner Rasse und seinen Hunden. Er lebt mit seinen Hunden so wie jeder liebevolle Halter . Ein seriöser Züchter interessiert sich auch nach der Abgabe für das Wohlergehen "seines" Welpen. Wenn er sich entschließt, einen Welpen einer geeigneten Familie anzuvertrauen, so ist das einer "Adoption" vergleichbar.
Zudem ist Zucht nach unserem Verständnis und wie wir sie pflegen, verantwortungsvoll und mit sehr viel Liebe und Herzblut ausgeübt, ein ein sehr kostspieliges, besonders arbeits - und zeitintensives Hobby!
Unsere HP wird nicht ständig aus Selbstprofilierungsgründen bearbeitet oder dient als "Seelencoach". Auch benötigen wir weder unsere Hunde noch unsere Zucht, um unser Selbstwertfühl zu steigern oder definieren uns darüber. Wichtiger ist uns Zeit für das reale Leben mit unseren Hunden! Wir möchten, daß alle unsere Hunde ein möglichst artgerechtes und erfülltes glückliches Leben führen. Daher sind wir nicht in vielen Internetportalen, Foren oder Links zu finden. Wir benötigen kein virtuelles Dorf mit Klatsch und Tratsch, dem modernen "Pranger", zur Selbstinszenierung, noch diese selbst. "Die Kluft zwischen wahrem und virtuellen Dasein (ist) manchmal sehr groß", Zitat aus der Rheinischen Post vom 10.07.2010. Genau das ist uns schon aufgefallen und ein Quell der Erheiterung: diese virtuelle Scheinwelt, in der nicht immer die Darstellung mit der Realität korreliert. Amüsanterweise besuchen zeitweise ad hoc viele Leute unsere Seite. Der Initiator ist bestens bekannt und wir danken dafür, daß wir damit im Ranking immer weiter vorne stehen!
Da unsere HP als eine der informativsten Havaneser-HPs geschätzt wird, werden auch schon mal Anregungen übernommen oder sogar gewisse Inhalte für die eigene HP, obwohl wir dies untersagt haben. Wir werten das als Kompliment! Wir freuen uns, daß unsere Seiten über unser Leben mit unserer Havaneserfamilie so viel beachtet werden. Nicht nur Welpeniteressenten, sondern auch "unsere" Welpenfamilien und andere Züchter beobachten unsere Seiten... und verweisen auch andere auf unsere HP.
Hundehaltung
Am meisten verbreitete Fehler in der Hundehaltung sind:
die Leute erwarten
- zu viel
- zu schnell
- und das Falsche von ihrem Welpen.
Immer noch verbreitete Irrtümer:
- Aufreiten an einem Körperteil ist nicht nur sexuell motiviert, es kann auch Dominanzverhalten sein
- Markieren wird nicht nur von Rüden praktiziert, sondern auch von Hündinnen. Es kann Dominanzverhalten sein oder dient dazu, das eigene Territorium zu markieren = Revierverhalten
- Scharren nach dem Lösen soll den Duft möglichst weit tragen, um anderen das Revier klar anzuzeigen = Revierverhalten
Wie es nicht sein sollte! Eine Fabel!
Ein Züchter hielt einen Welpen auf Wunsch des Interessenten für diesen länger. Der Interessent war so begeistert von allem, daß er gerne täglich kommen wollte. Man einigte sich entgegenkommenderweise auf wöchentliche Besuche. Damit der Interessent den Welpen in verschiedenen Lebensituationen erleben konnte, blieb man nicht nur beim Züchter, sondern ging mit Interessent und Welpe spazieren. Da der Interessen angeblich Hundeerfahrung hatte, beobachtete der Züchter voller Interesse: er merkte schnell, daß die angebliche Hundeerfahrung sich darauf beschränkte, den Hund an der Leine führen zu wollen, die Leinenhandhabung war gefährdend falsch.
Geduldig brachte der Züchter alles bei, was unerfahrene Ersthundebesitzer dankbar annehmen, gab Tips für die so extrem wichtige Eingewöhnungsphase im neuen Zuhause.
Dann zog der Welpe um. Als der Züchter abends nachfragte, wie alles bisher gelaufen sei, war nur ein Kind mit dem Hund allein da, weil die Eltern lieber essen gegangen waren. Später behauptete man, die Frau habe den Mann zum Essen gefahren... Am nächsten Tag war Schützenfest im Dorf mit lauterTreckerparade. Die mußte man natürlich ansehen und der Welpe mußte auch dabei sein! Nicht genug, nachmittags fuhr man in eine Kleinstadt im nahegelegenen Ausland, um zu bummeln!
Da hätte schon jeder Punkt für sich gereicht, um den Welpen lebenslang zu verstören: neue Umgebung, neue Menschen und noch alles andere zusätzlich! Das zeugt nicht nur von einem eklatanten Mangel an Einfühlungsvermögen, das zeugt von einem Mangel an Herz und Verstand. Eine Rhodesian Ridgeback Züchterbekannte des Züchterkollegen war entsetzt, als sie davon hörte, wie auch wir anderen VDH-Züchterkollegen: niemand, der wirklich etwas von Hunden versteht und seinen Hund ehrlich liebt, würde sich so verhalten.
Der Welpe war aber bestens geprägt und hielt das sogar aus. Er war munter und lieb, wie er sein sollte. Dennoch beschwerte sich die Besitzerin, daß der Hund noch keine Meeresbrandung kannte... Auch meinte sie, daß der Hund anfangs unsicher gewesen sei! Was jeder Welpe und auch älterer Hund in einer neuen, für ihn unbekannten Situation, ebenso wäre! Auch Menschen sind nicht in allen Situationen immer sicher. Dies war ihr alles gesagt worden, aber offensichtlich war das weder irgendwo angekommen noch verstanden worden. Vor allem nach einem Streßprogramm, welches kein Züchter seinem Welpen zumuten würde, wäre es nicht verwunderlich gewesen, wenn der Hund dauerhaft verstört gewesen wäre: aber der Halter macht ja keine Fehler. Die machen nur der Hund und der Züchter...?
Der Züchterkollege verfolgt nun, auf was man sonst noch so verfällt und hofft nur noch, daß der Hund alt werden möge, trotz allem. In einem anderen Fall hatten auch 2 "Hundeexperten" ihrem Hund erst das Leben schwer gemacht durch ständige Überforderung und ihn schließllich traurigerweise überfahren lassen, weil sie nicht auf den Züchter hören wollten... der Hund wurde nur 6 Jahre! Inzwischen haben sie einen neuen Havaneser, dem sie auch das Leben schwer machen, man liebäugelt sogar mit einem zweiten.
Mein Mitgefühl gilt den Hunden und den Züchterkollegen.
Stand: Juni 2010
Udo Kopernik vom VDH gibt im aktuellen Heft der VDH-Zeitschrift "Unser Rassehund" einen informativen Beitrag zum Thema Hundehandel und benennt sehr deutlich gewisse Zusammenhänge.
Hundeelend für 600 Euro!
Am 23. Mai brachte der WDR in "Westpol" eine Reportage über Tierelend: In Osteuropa für 20 Euro aufgekaufte Welpen im Alter von wenigen Wochen (also extrem zu früh von der Mutter getrennt!) werden nach Westeuropa transportiert, sind bereits in erbärmlichem Zustand oder werden auf der Fahrt krank, sterben, sind stark traumatisiert und verhaltensgestört durch diese Erlebnisse. Hier werden sie dann für 600 Euro angeboten... und finden Käufer!!! Nun beabsichtigt die Politik für derartige Händler die gleichen Kontrollen und Maßstäbe anwenden wie bei Züchtern.
"Ganze Weltalter voll Liebe werden notwendig sein, um den Tieren ihre Dienste und Verdienste an uns zu vergelten" .
Christian Morgenstern
Bedenken Sie bitte, wenn Sie ein echter Tierfreund sind: mit IHREM Verhalten, mit IHRER Entscheidung, woher SIE sich Ihr neues Familienmitglied holen, mit IHREM Kauf können Sie das Leben anderer Welpen und Hunde beeinflussen!!! Man "rettet" Welpen am sichersten vor oben beschriebenem Elend und Hundemütter, die ständig neue Welpen gebären müssen, vor der Ausbeutung, indem man aus einer kontrollierten Zucht kauft. Gibt es keine Nachfrage nach "Billigwelpen", so endet dieser erbärmliche Kreislauf zwangsläufig. Es liegt auch in IHRER Hand!!!
"Damit das Mögliche entsteht, muß immer wieder das Unmögliche versucht werden". Hermann Hesse
Auch beim Züchter kann man nachfragen, wie viele Welpen eine Hündin schon hatte, dies wird auf ihrer Ahnentafel vermerkt. Jede Geburt ist eine ganz enorme Leistung: in der Trächtigkeit und erst Recht in der ersten Phase des Säugens. Jeder verantwortungsbewußte und verantwortungsvolle Züchter weiß darum. Es ist in seiner Verantwortung, daß er die Hündin nicht überfordert, z.B. durch wiederholte große Würfe. Es geht nicht um Rekorde à la Guinness Book, sondern um Zuchtethik. Wie es in unserer Hundfamilie zugeht, können Sie lesen unter "Unsere Hundefamilie" und "Unsere Welpen". Infos, worauf man allgemein achten sollte, finden Sie unter "Kriterien". Bitte nutzen Sie diese Ihnen angebotenen Informationen auch in Ihrem eigenen Interesse.
"Die Ironie des Informationszeitalters besteht darin, dass es die uninformierte Meinung gesellschaftsfähig gemacht hat."
John Lawton,amerikan.Journalist, 1995 .
Ich möchte die Breitenwirkung dieser HP nutzen, um auf ein Projekt aufmerksam zu machen, welches wir nicht nur ideell unterstützen: eine Blindenschule in Vietnam. Sehr anschauliche, authentische Berichte und Fotos vom Leben in Vietnam als Europäer und als Einheimische finden Sie unter : www.pulheim-online.de Berichte aus Vietnam von Marius Eckert.
In eigener Sache: Wir leben in einer Zeit, da manche Leute nicht mehr differenzieren können oder wollen zwischen privater und öffentlicher Sphäre, dennoch soll hier auf die sinnvollen Feinheiten und Wertigkeiten solcher Unterscheidung hingewiesen werden. Ein Züchter läßt einen Interessenten ein Stück weit in sein persönliches Privatleben schauen und auch teilhaben und umgekehrt ebenso, da sollte beiderseitige Diskretion eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Alles andere ist ein unentschuldbarer, grober Mißbrauch des entgegengebrachten Vertrauens und der Gastfreundschaft.
Ein seriöser, souveräner Züchter hat hemmungslose, superlativistische Selbstdarstellung und Selbstverherrlichung nicht nötig, womit er implizit auch andere diskreditieren könnte, ohne es konkret zu formulieren. Konkrete Diskreditierungen sind völlig tabu. Erst recht ist eine HP keine Seelencoach, um privateste Befindlichkeiten zu artilkulieren oder Seelenstriptease vorzuführen. Manches zeugt von unfreiwilliger Komik und erzeugt diese auch.
Wer sich von unserer HP ernsthaft angesprochen fühlt, findet den Kontakt zu uns und ist willkommen. Es wäre schön, wenn vorher die Möglichkeit, die wir bieten, unsere Philosophie und Werte kennenzulernen, genutzt würde. Das erspart falsche Vorstellungen und Enttäuschungen. Da unsere Havaneser ausgesprochen klug sind, wünschen wir uns Leute für sie mit Offenheit, Ehrlichkeit, Herz und Verstand.
So wie jeder "seine" Vorstellung von dem Züchter und der Zucht hat, aus der er seinen Herzenshund haben möchte, so haben auch die Züchter ihre Vorstellungen von den Familien/Leuten, denen sie einen Hund anvertrauen möchten. Diese können auch durchaus verschieden sein. Das sollte akzeptiert und respektiert werden. Anderweitig wird es sich schon finden.



Was man auch wissen sollte: ein seriöser Züchter ist weder "Dienstleister", dem alles egal ist, noch "Dienstbote"! Vielmehr interessiert sich ein seröser Züchter für das Wohlergehen "seines"Welpen auch noch später. Wenn er sich entschließt, einen Welpen einer geeigneten Familie anzuvertrauen, so ist das einer "Adoption" vergleichbar.
Zudem ist Zucht nach unserem Verständnis und wie wir sie pflegen, verantwortungsvoll und mit Liebe ausgeübt, ein sehr kostspieliges, äußerst arbeits- und zeitintensives Hobby!
"Menschen werden an ihren Taten gemessen, nicht an ihren Worten." Anonym

Winterfreuden: einige unserer Welpen spielen mit unseren "Großen" und ihrer besten Freundin
Solch eine vorbildliche Sozialisation erfahren nur wenige Hunde. Immer öfter dagegen gibt es gravierende Defizite im Sozialverhalten von Hunden, die wir treffen, zu beobachten. Da deren Menschen es nicht anders kennen, es zudem auch bei anderen Hunden und ihren Haltern erleben, glauben sie , das Fehlverhalten sei das normale... eigentlich traurig, wenn die Menschen da nicht so uneinsichtig wären.
Fotos der ganz jungen Welpen zeigen wir bewußt nicht, da man sich den Hund für's Leben nicht wie aus dem Versandhauskatalog aussuchen sollte und kann. Entscheidend ist dabei vor allem das Wesen des Welpen. Daher sollte man "seinen" Welpen in seiner eigenen Umgebung mit Mutter und Geschwistern erleben. Die äußere Entwicklung kann noch etliche Überraschungen bergen. Angaben zu Fotos auf manchen Seiten wie "dieser oder jener Welpe geht in Ausstellung und Zucht" zeugen lediglich von einer gewissen Erfahrung und der Hoffnung, daß sich der Welpe entsprechend entwickelt. Wäre es anders, so hätte jeder Züchter nur Champions! Auch sollte man von der Leistung des Züchters und dem Züchter selbst überzeugt sein.
Kurz gesagt: die Chemie sollte zwischen den Menschen und zum Hund stimmen.
Ein Foto kann den wirklichen Charakter eines Lebewesens nicht vermitteln und ersetzt kein persönliches Kennenlernen! Beim Havaneser gibt es keine Unterschiede zwischen Rüden und Hündinnen im Hinblick auf Anhänglichkeit und Gehorsam!

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Häufige Fragen
Warum ich züchte: Unsere Flockie hatte nicht nur uns so mit ihrem wundervollen Wesen verzaubert, daß wir zum Erhalt und der Verbreitung dieser bezaubernden Rasse beitragen wollten. Als wir anfingen zu züchten, gab es ca. 15 Züchter in Deutschland. Wir sind von dieser Rasse absolut begeistert wie am ersten Tag! Aber ob es für Sie die richtige Rasse ist, das sollten Sie selber entscheiden.
Welpenabgabe: dies wird oft thematisiert. Es ist eigentlich wie bei Eltern und ihren Kindern. Gute Eltern bereiten ihr Kind einfühlsam und liebevoll auf die Unwägbarkeiten des Lebens vor. Sie können es eine gewisse Zeit begleiten. Aber dann müssen sie es ins Leben entlassen. Auch wir begleiten mit viel Liebe und Einfühlungsvermögen, wie die biologische Mama, "unsere Babies" ihrem Alter, ihrer Entwicklung und ihren Begabungen und Interessen entsprechend ins "Abenteuer Leben". Aber wenn sie soweit sind, müssen wir sie in ihr eigenes Leben entlassen. Besonders schön ist es, wenn wir auch dann noch an ihrer weiteren Entwicklung teilhaben können.
Warum wir nur auf ausgesuchten Züchterseiten zu finden sind: Diese "Inserate" sind entweder sehr kostspielig , vor allem, wenn ich in möglichst vielen Züchterportalen vertreten sein möchte, summiert sich das oder, wenn sie umsonst sind, möchte ich nicht dort werben, wo mir das Umfeld nicht zusagt. Da wir nur gelegentlich Welpen haben, sind ständige Werbeaktionen für uns auch nicht sinnvoll. Diese "Werbekosten" investieren wir lieber und besser in unsere Hunde.
